Tests

[Test] Dragon’s Dogma: Dark Arisen

Der Action-RPG-Hit von Capcom, Dragon’s Dogma: Dark Arisen wurde am 3. Oktober 2017 released. Wir haben den neu aufgelegten Klassiker für euch getestet.

Dragon’s Dogma wurde nach seinem ersten Release im Dezember 2012 von der Fachpresse mit Kritiken überzogen. Zu groß sei der quantitative unterschied zu Skyrim, welches damals ca. ein Jahr vorher erschien. RPG-Fans auf der ganzen Welt ließen sich davon jedenfalls nicht beeindrucken, weshalb Dragon’s Dogma mit 1,3 Millionen verkauften Einheiten (Stand Sptember 2013) als erfolgreiches Spiel gilt.

Seit letzter Woche ist es nun auch auf der Xbox One mit einer 1080p-Auflösung und allen bisherigen Add-Ons als Dark Arisen Version erhältlich. Auch wenn es ein Neu-Release ist, versuchen wir diesen Test so spoilerfrei wie möglich zu halten.

Ersteindruck

Wer bereits die Urfassung des Spiels kennt wird merken, dass Dragon’s Dogma sich genauso spielt wie früher. Lediglich die FPS-Rate und die Auflösung wurde angehoben. Mit dem Charakter-Editor muss sich DD hinter moderneren Titeln keineswegs verstecken und bietet vielfältige Möglichkeiten. Die Grundlagen des Kampfsystems sind ebenfalls schnell erlernt.

4 STERNE

Für den Ersteindruck vergeben wir vier Sterne. Nach all den Jahren sieht Dragon’s Dogma zwar noch sehr gut aus. Allerdings merkt man, dass es bereits fast fünf Jahre alt ist.

Gameplay

Auch heute macht Dragon’s Dogma noch eine gute Figur. Von den verfügbaren neun Laufbahnen her ist für jeden etwas dabei. Ob Kämpfer (Schwert & Schild), Streicher (Dolche und Bogen) oder Magier, selbst große Zweihänder (Krieger) und Mischklassen wie der Mystische Ritter, Assassine oder der magische Bogenschütze, jeder kann etwas finden, was ihm Spaß macht. Allerdings ist es für die Entwicklung des Hauptcharakters und des Hauptvasallen entscheidend, welche Laufbahnen ihr wie und wann wählt. Eine genauere Beschreibung über deren Auswirkungen findet ihr hier.

Ihr wolltet schon immer mal auf einer Chimära rumklettern und sie dabei vermöbeln? Bei Dragon’s Dogma geht das!

Ein besonderes Highlight ist das Vasallen-System: Relativ am Anfang des Spiels werdet ihr aufgefordert, euch einen Mitstreiter zu erstellen, euren Hauptvasallen. Online könnt ihr dann euren Vasallen anderen Spielern zur Verfügung stellen, wodurch euer Vasall neue Taktiken über Gegner und Questabläufe lernen kann. Im Gegenzug könnt ihr wiederum bis zu zwei Vasallen anderer Spieler als Hilfsvasallen mit in eure Gruppe nehmen. Dafür, dass andere Spieler euren Vasall anheuern, bekommt ihr wiederum Riftkristalle, die ihr für spezielle Items im Spiel ausgeben könnt.

Zur Story sei nur so viel gesagt: Sie ist extrem vielschichtig. Manches fällt einem nicht unbedingt beim ersten Durchlauf auf.

Die Insel Finstergram, welche im wesentlichen die Erweiterung Dark Arisen darstellt, ist eine besondere Herausforderung, welche wir erst ab Stufe 90~100 empfehlen.

5 STERNE

Für das Gameplay vergeben wir fünf Sterne. Auch wenn Dragon’s Dogma schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat, kann es durchaus mit neueren Spielen mithalten. Die Story und das Levelsystem sind komplex und ein ordentlicher Schwierigkeitsgrad ist zudem auch enthalten.

Grafik

Grafisch wurde Dragon’s Dogma leider nahezu gar nicht überarbeitet. Trotz 1080p-Auflösung, 60 FPS und leichten Verbesserungen ist die Grafik des Spiels nun mal leider von 2012. Für Grafikfetischisten ist das Remake daher leider nichts.

3 STERNE

Hier vergeben wir drei Sterne. Leider eben Last-Gen-Grafik.

Sound

Die Soundeffekte, sowie Hintergrundmusik und Hintergrundgeräusche von Dragon’s Dogma untermalen passend die Atmosphäre. Schade nur, dass der alte Song aus dem Hauptmenü der ursprünglichen Fassung diesmal nicht mit dabei war.

Die englischen Synchronsprecher verwenden sogar zum Teil stilecht mittelalterliche Redewendungen und Redensarten.

4 STERNE

Wir vergeben hier vier Sterne. In der Urfassung war es möglich die japanische Original-Synchronisation einzustellen. In der neuen Fassung ist das, warum auch immer, leider nicht mehr möglich. Wir hoffen, dass diese Funktion noch nachgereicht wird.

Online-Funktionen

Wie bereits angesprochen ist es möglich euren Hauptvasallen anderen Spielern zur Verfügung zu stellen. Sofern freigeschaltet, treffen andere Spieler in ihrer Spielwelt dann euren Vasallen gegebenenfalls einfach auf der Straße oder in Städten an. Ebenso tauchen die Vasallen von anderen Spielern auch in eurer Spielwelt auf.

Das direkte Zusammenspiel von Spielern ist leider nicht möglich. Indirekt geht das jedoch schon: Nach dem ersten Spieldurchlauf schaltet man den Kampf gegen den Urdrachen frei. Im Online-Modus hat der Urdrache einen weltweiten HP-Balken. Ist er einmal besiegt, hat jeder Spieler auf der Welt 30 Minuten Zeit um ihm den Gnadenstoß zu geben um dann den vollen Loot für ihn zu erhalten. Danach wird er wieder zurückgesetzt.

Der Urdrache hat Neun Herzen, die über seinen Körper verteilt sind. Die Spieler, die dem jeweiligen Herz den letzten Stoß verpassen, werden auf einer Tafel für den jeweiligen Urdrachen verewigt.

Die Jäger des 4. Urdrachen auf der Xbox One

Den Zugang zum Urdrachen findet ihr im Osten des Strandes von Kassardis.

4 STERNE

Für die Online-Funktionen vergeben wir vier Sterne. Leider kein Multiplayer, andererseits wäre ein Koop-Modus wohl zu viel des guten und es würde vieles zu sehr für Anfänger vereinfachen.

Fazit

4 STERNE

Als Gesamtwertung vergeben wir vier Sterne

Die Next-Gen-Fassung von Dragon’s Dogma: Dark Arisen macht noch genauso viel Spaß wie früher. Es ist rundherum ein Solides Japano-Hack’n-Slay-RPG, welches stark europäisch angehaucht ist und mit aktuellen Titeln mithalten kann. Es bietet über 100 Stunden Spielzeit und mit ca. 25€ ist es zudem noch günstig. Wer für diesen Winter also noch kein RPG zum suchten hat, kann hier ohne Reue zuschlagen. Wer sich an Dragon’s Dogma vor knapp fünf Jahren nicht versucht hat, kann das nun nachholen.

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